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Gut Riedelsbach

1.Bier-& Wohlfühlhotel Gut Riedelsbach

1.Bier-& Wohlfühlhotel Gut Riedelsbach
Gut Riedelsbach

Bernhard Sitter ist die bemerkenswerteste Person der deutschsprachigen Bierwelt und der erste Diplom-Biersommelierwirt Deutschlands.Gemeinsam mit seiner Familie hat er das Gut Riedelsbach am Nationalpark Bayerischer Wald mit Landhotel, Gasthausbrauerei und Brauerei-Kulturmuseum in eine eigene Kategorie der europäischen Wellnesshotellerie geführt. Zudem wird er seit einem Jahrzehnt regelmäßig in die Jury des „World Beer Cup“, dem größten und bedeutendsten Bierwettbewerb der Welt, berufen.

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Im Gespräch mit Bernhard Sitter

Das sollten sie einmal ausprobieren!

Ausgezeichnet!

Bayerische Bierwohlfühl-Tage

Fühlen Sie sich wie Gott im „Bierhimmel“. Genießen Sie einen unvergesslichen Urlaub im 1. Bier- und Wohlfühlhotel der Welt mit Biermenü (mit Bierbegleitung) und BernhardsBayerischemBierBottichBad (BBBBB) bekannt aus Funk und Fernsehen.
Mit dabei:
4x Übernachtung mit Bierhotel Verwöhnpension
Benutzung Hallenbad, Außensprudelbecken, FKK-Dach Pool, versch. Saunen, Ruheräume und Fitnessraum
1x BernhardsBayerischesBierBottichBad
1x 10er Pack Bierreise für Zuhause (pro DZ)

Infos und Buchung im 1. Bier- & Wohlfühlhotel Gut Riedelsbach
E-Mail: info@bierhotel.bayern
Tel.: +49 (0)8583 96040
www.gut-riedelsbach.de

Alkoholgehalt

Bernhard Sitter jun.

Der Alkoholgehalt eines Bieres hängt mit dem Gehalt der Stammwürze zusammen, aber auch mit der Reife- und. Gärzeit des Bieres. Er wird in der Einheit Volumenprozent (% vol.) angegeben. Bei gängigen Biersorten liegt er um die 5 % vol. Craft-Biere, wie zum Beispiel India Pale Ales (IPAs), enthalten oft deutlich mehr Alkohol.  Starkbiere können sogar auf 10 % vol. und mehr kommen. In Deutschland ist vorgeschrieben, dass der Gehalt an Volumenalkohol auf dem Etikett der Bierflasche angegeben sein muss.

Grad Plato

Bernhard Sitter

Grad Plato (°P) ist die Einheit, mit der die Stammwürze im Bier gemessen wird. Benannt ist die Maßeinheit Grad Plato nach dem deutschen Chemiker Fritz Plato. Bei 20 °C entspricht 1 °P genau 1g Extrakt pro 100g Anstellwürze.

Liegt etwa die Stammwürze bei einem Pils bei 11 Prozent, so enthält es 89 Prozent Wasser. Der gleichbleibende Gehalt an Stammwürze ist entscheidend für den Charakter des Bieres. So können Brauereien durch das Messen des Extraktgehaltes eine gleichbleibende Qualität gewährleisten.

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1.Bier-& Wohlfühlhotel Gut Riedelsbach

Riedelsbach 12
94089 Neureichenau

+49  8583 96040
www.gut-riedelsbach.de

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Wellnesshotel Jagdhof – Röhrnbach

Wellnesshotel Jagdhof

Wenn Sie in unserem 5-Sterne Wellnesshotel Jagdhof in der beliebten Urlaubsregion Bayerischer Wald eintreffen, beginnt zugleich Ihr Traumurlaub. Denn unser Ziel ist es, Sie zu verwöhnen und zu bezaubern! Atmen Sie auf in unseren modernen, luxuriösen und mit viel Liebe zum Detail gestalteten Zimmern & Suiten. Unsere einzigartige Wellness- & Wasserwelt auf insgesamt 6.500 m² lässt Sie in ein Ambiente aus Licht, Wärme und Wasser eintauchen. Ihren ganz persönlichen Lieblingsplatz finden Sie in unseren elf Themensaunen, den zahlreichen Ruheoasen oder der traumhaften Außenanlage am  Naturbadesee. Im Beauty Schlösslbringen wir Sie zum Strahlen – mit achtsamen Händen, exklusiven Produkten und individuellen Behandlungen. Tanken Sie vitalisierende Energie und spüren Sie mit Hilfe des Fit- & Aktivprogramms die innere Ausgeglichenheit zurückkehren. Und am Ende des Tages verführen wir Sie mit  kreativer Kulinarik, von unserem Küchenteam aus hochwertigen, regionalen Zutaten kreiert und von edlen Weinen begleitet. Genießen Sie die Zeit, in der SIE im Mittelpunkt stehen.

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Wellnesshotel Jagdhof*****

Putzgartenstr. 2
94133 Röhrnbach

Telefon: +49 (0)8582 / 9159-4600
info@jagdhof-bayern.de
www.jagdhof-roehrnbach.de

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Landrefugium Obermüller

Landrefugium Obermüller

Landrefugium Obermüller

Nachhaltig und regional. Beste Qualität aus der Region.
Wir legen viel Wert auf kurze Lieferwege und langjährige Lieferantenbeziehungen. Dabei achten wir besonders auf die regionale Herkunft und die Frische der Zutaten, die der Jahreszeit entsprechend geliefert und verarbeitet werden. So finden Sie auf unserer Speisekarte beispielsweise Donauzander, niederbayerischen Jungbullen, Untergriesbacher Champignons und Kräuter aus dem eigenen Hochbeet. Brot- und Backwaren aus der Geniesserbäckerei Pilger. Molkereiprodukte aus der Hofmolkerei Wilhelm und Innstolz.

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Seitenkoffer

Motorrad und Bier gehören zusammen, aber natürlich alles zu seiner Zeit! Das Landrefugium Obermüller ist vor allem bei Motorradfahrer Pärchen sehr beliebt, diese schätzen die Kombination von Wellness und Motorradtouren im 3 – Länder – Eck ( Bayern – Österreich und Tschechien ). Was gibt es schöneres als nach einer erlebnisreichen Tour Nachmittags im Wellness & SPA Bereich zu entspannen und abends die verschiedenen Bierspezialitäten von der Craftbeer Karte zu testen.

Infos und Buchung im Landrefugium Obermüller
E-Mail: info@balancehotel-obermueller.de
Tel.: +49 (0)8593 90050
www.balancehotel-obermueller.de

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HOMESTORY - Das Landrefugium Obermüller

Gespräch mit Wolfgang Obermüller Hotelier, Buchautor und Visionär über Wandel und Gelassenheit 

Es gibt Orte, die mehr sind als eine Unterkunft. Orte, an denen die Zeit eine andere Geschwindigkeit annimmt, an denen die Welt draußen bleibt und sich das Innenleben in den Vordergrund drängt. Orte, die nicht bloß eine Kulisse sind, sondern eine Erfahrung. 

Das Landrefugium Obermüller ist ein solcher Ort. Wer hierherkommt, blickt auf das Donautal, das sich in der Ferne ausbreitet, und auf das österreichische Hügelland, das im sanften Dunst des Morgens beinahe entrückt wirkt. Die Natur wirkt hier nicht als Beiwerk, sondern als stiller Begleiter auf einer Reise zu sich selbst. 

Wolfgang Obermüller sitzt uns gegenüber, die Hände locker in den Schoss gelegt. Hotelier, Buchautor, Visionär – aber vor allem ein Mensch, der sich Gedanken macht. Über das Glück. Über Gelassenheit. Und über den Wandel, der uns alle täglich begegnet. 

 Wissbegierig, loyal, innovativ 

„Wolfgang, du bist Hotelier, Autor und Visionär. Wenn du dich selbst in drei Worten beschreiben würdest, was würde dich am besten auf den Punkt bringen?“ Er überlegt nicht lange. „Wissbegierig, loyal und innovativ.“ 

Und tatsächlich spiegelt sich das in allem wider, was er tut. Sein Hotel ist kein klassisches Wellness-Resort, sondern ein Ort, an dem Philosophie und Gastfreundschaft miteinander verschmelzen. In vielen Räumen hängen Zitate, die zum Nachdenken anregen. „Ich wollte einen Ort schaffen, der über das reine Übernachten hinausgeht“, sagt er. Seine beiden Bücher sind Ausdruck dieses Anspruchs. 

Das erste trägt den Titel Raus aus dem Kreisverkehr – Nächste Ausfahrt Glück, das zweite Raus aus dem Kreisverkehr – Nächste Ausfahrt Gelassenheit. „Ich ermutige meine Leser, aus dem Alltagstrott auszubrechen, negative Gedankenmuster zu durchbrechen und mehr Dankbarkeit zu entwickeln. Im Grunde ist es dasselbe, was ich auch hier im Hotel lebe.“ 

 Glück als leise Revolution 

„Glück“, sagt Wolfgang Obermüller nach einer kurzen Pause, „ist eine Entscheidung.“ Er lehnt sich zurück, als wolle er den Satz erst einmal in den Raum stellen, ihm Zeit geben, sich zu setzen. „Wir haben eine merkwürdige Vorstellung davon. Als wäre es eine Trophäe, die wir nur erreichen müssten, um sie dann für immer zu besitzen.“ Aber Glück, so Obermüller, sei nichts Statisches. Es sei ein Zustand, der geübt werden wolle, eine Haltung. „Und das beginnt im Kleinen. Im Umgang mit sich selbst, im bewussten Wahrnehmen des Moments.“ 

Er spricht nicht über Glück als flüchtigen Rausch, sondern als leise Revolution. Als Entscheidung, nicht im Mangel, sondern in der Fülle zu leben. In seinem Hotel hat er diesen Gedanken manifestiert. Hier gibt es keinen überbordenden Luxus, sondern die Eleganz des Wesentlichen. Ein Ort, der einlädt – zur Ruhe, zum Nachdenken, zum Sein. 

Der tiefste Skypool im Bayerischen Wald 

Ein Hotel mit Skypool? „Ja“, sagt Obermüller und lächelt verschmitzt. „Unser Skypool liegt im Keller. Der tiefste Skypool im Bayerischen Wald.“ 

Eine paradoxe Aussage? Nicht für ihn. Er erzählt die Geschichte eines Gastes, der bei der Ankunft nach dem Skypool suchte. „Ich habe ihn angesehen und gesagt: ‚Sie haben Glück, Sie haben das beste Hotel im Bayerischen Wald gebucht – mit dem tiefsten Skypool der Region und habe ihn ins Untergeschoss geschickt!‘“ Der Gast habe ihn erst verdutzt angeschaut, sei dann schwimmen gegangen und habe ihm später beim Abendessen lachend gestanden: „Am Anfang war ich ein bisschen böse auf Sie, Herr Obermüller. Aber dann lag ich da im warmen Wasser, habe auf das Donautal geschaut und gedacht: ‚Sch …, Herr Obermüller hat recht.‘“ „Bei uns ist alles mit Freude und mit Tiefe“, sagt er schmunzelnd. Und in diesem Satz steckt mehr als ein Wortspiel – es ist sein Lebensmotto. 

Gelassenheit als gelebte Philosophie 

Wie aber erreicht man Gelassenheit in einer Zeit, die sich immer schneller dreht? „Indem man sich von der Illusion verabschiedet, alles kontrollieren zu können“, sagt er. Die moderne Welt sei besessen von Planung, Berechnung, Absicherung. „Aber das Leben lässt sich nicht in Excel-Tabellen pressen.“ Obermüller lächelt. „Manchmal muss man einfach vertrauen.“ 

Vertrauen – ein großes Wort in einer Zeit, in der Misstrauen zur Grundhaltung geworden ist. Menschen zweifeln an der Politik, an den Medien, an Unternehmen. Und doch bleibt Vertrauen der Schlüssel für ein gelassenes Leben. „In meinem Hotel ist Authentizität das Fundament. Gäste spüren sofort, ob etwas echt ist oder nur eine schöne Fassade.“ Darum setzt er auf Regionalität, auf echte Begegnungen. „Wenn der Bauer die Milch morgens bringt, dann ist das kein Marketing, sondern gelebte Verbindung.“ 

Doch Vertrauen ist nicht nur die Basis für Gelassenheit – es ist auch die Grundlage jeder guten Führung. 

 

Freude als Führungsstil 

„Menschen kannst du auf zwei Arten führen“, sagt Obermüller. „Durch Angst oder durch Freude.“ Er macht eine Pause. „Angst ist der einfachste Weg. Schau dir die Politik an, die Medien – sie spielen ständig mit Ängsten. Freude hingegen ist anspruchsvoll. Freude als Führungsstil bedeutet, dass du Menschen begeisterst, ihnen Vertrauen schenkst. Und Vertrauen, das haben wir ja gerade gesagt, ist ein Schlüsselwort.“ 

Seine Mitarbeiter führt er mit diesem Prinzip und mit Werten, die für das Hotel erarbeitet und niedergeschrieben wurden. Doch es geht ihm nicht nur um Effizienz oder gute Leistung – im Mittelpunkt steht die Entwicklung der Menschen. „Ein überforderter Mitarbeiter ist für das Hotel genauso ein Problem wie ein lockerer Dachziegel über dem Hoteleingang“, sagt er und lächelt. „Früher oder später fällt er jemandem auf den Kopf.“ Deshalb setzt er auf ein Umfeld, in dem Mitarbeiter wachsen können, in dem Fehler als Lernprozess gesehen werden und in dem Menschlichkeit zählt. 

Diese Haltung endet nicht an den Türen des Mitarbeiterbereichs – sie setzt sich in der Begegnung mit den Gästen fort. Denn auch sie sollen spüren, dass dieses Hotel mehr ist als ein Ort zum Übernachten. „Ein Hotelbesuch soll mehr sein als ein Aufenthalt“, sagt Obermüller. „Er soll persönliche Erfahrung ermöglichen – Tiefe als Anregung und Angebot. Etwas, das bleibt.“ 

Wandel als Konstante 

Der Wandel – oft gefürchtet, oft ersehnt. Obermüller sieht ihn als natürliche Bewegung des Lebens. „Die einzige Konstante ist Veränderung“, sagt er, „aber wir tun so, als könnten wir sie aufhalten.“ 

Dabei sei es gerade der Wandel, der Neues ermögliche. Er erzählt von der Bierkultur der Region, für die es in den letzten Jahrzehnten kaum ein Bewusstsein mehr gab, weil industrielle Großbrauereien den Markt dominieren. Dann kamen Menschen, die auf die großartigen Errungenschaften unserer Brauereien aufmerksam machten und deren Bedeutung für die Zukunft herausstellten. Sie brachten die Brauereien zusammen und gaben ihren Leistungen eine neue Bedeutung. „Inzwischen gibt es wieder viel mehr Zusammenarbeit, sogar gemeinsam, brauereiübergreifend produzierte Bierspezialitäten und Mut, ein Dosenbier als exzellentes Bier-Cuvée zu brauen. Das ganze Können, die Erfahrung und die Vielfalt bekommen so eine neue Wertschätzung, die sie verdienen. Das zeigt doch: Wandel ist nicht nur Verlust, sondern auch Chance.“ 

Die Kunst des Ankommens 

Es ist Vormittag, die Sonne steht noch frisch am Himmel und taucht das Donautal in ein sanftes Licht. Die Stille im Raum ist warm und angenehm. Ein Zeichen dafür, dass hier nicht nur geredet, sondern auch verstanden wird. 

„Letztlich“, sagt Wolfgang Obermüller, „geht es immer um dasselbe: um das Ankommen. Nicht irgendwo da draußen, sondern bei sich selbst.“ Sein Blick wandert über das Tal, dann lächelt er. „Und manchmal hilft es, wenn man dafür einfach mal innehält.“ 

Draußen streicht ein leichter Wind über die Wiesen. Drinnen bleibt das Gefühl zurück, dass es Orte gibt, die einen verändern – wenn man es zulässt. 

Landrefugium Obermüller****

Sonnenweg 12
94107 Untergriesbach

+49 (0)8593 90050
www.balancehotel-obermueller.de

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Camping Holmernhof Team

CAMPING HOLMERNHOF

Camping Holmerhof

Camping Holmernhof -
Wirtshaus "Zur Leibspeis"

Dass ein besonderes Bier mehr sein kann, als nur eine Halbe von der Lieblingsmarke, sondern ein hoch komplexer Begleiter durch ein ganzes Menü, das möchten die Biersommeliers Annalena und Hans Köck ihren Gästen im Gasthaus „Zur Leibspeis“ im Camping Holmernhof bei Bad Griesbach vermitteln. Zu allen Speisen im Gasthof „Zur Leibspeis“ bieten sich Biere aus der großen Vielfalt im Keller an. In der eigenen Bierkarte finden sich sowohl für Neugierige, als auch für erfahrene Biertrinker interessante und wohlschmeckende Biere aus dem In- und Ausland. Mit dem „ProBIER-Brettl“ haben Gäste die Möglichkeit 4 verschiedene Biere in kleinen Gläsern zu kosten. Es lohnt sich, das aromatische Potenzial der Biere einmal auszuprobieren – schauen Sie vorbei, im Gasthaus „Zur Leibspeis“ bei Annalena und Hans Köck, oder auf einen entspannten Urlaub im Camping Holmernhof.

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HOMESTORY HOLMERNHOF

Mut zum Wandel

Eine Campingresort-Familiengeschichte aus Niederbayern

Hans Köck ist auf einem Bauernhof, dem Holmernhof in Bad Füssing aufgewachsen. In gut zwei Jahrzehnten hat er mit Eltern, Ehefrau Elke und den beiden Töchtern Annalena und Julia zwei Camping-Resorts erschaffen und mit zum Besten in Europa entwickelt. Ob als Gast- oder Arbeitgeber, es geht familiär zu in den Campingresorts. Das Miteinander ist von Freiheit, Verantwortung und gegenseitigem Vertrauen geprägt.

Ich treffe Hans und Annalena im Kur- & Feriencamping Dreiquellenbad in Bad Griesbach. Die beiden empfangen mich mit ihrer unnachahmlichen und ansteckenden Fröhlichkeit in ihrem Büro. Als ich Platz nehme, fällt mir am Fenster stehend eine große Pinnwand mit allerhand Notizen auf. Aber dazu später…

Unsere Unterhaltung beginnen wir ganz vorne. Vorne heißt für Hans Anfang der 90er-Jahre im vergangenen Jahrhundert. Es ist die Zeit, in der er seine Ausbildung zum Landwirtschaftsmeister absolviert und eines Tages mit einer Frage nach Hause kommt, die ihn nicht mehr loslässt: Werde ich zukünftig den Hof meiner Eltern, ein Milchviehbetrieb mit 19 Kühen, noch wirtschaftlich fortführen können?

Der Holmernhof ist einer der letzten Bauernhöfe inmitten von Bad Füssing, zwischen Hotels und Appartementhäusern gelegen. Seine Familie gehört damals zu den wenigen im ganzen Ort, die nicht am Gesundheitstourismus in Bad Füssing beteiligt ist, beziehungsweise davon lebt. Hans korrigiert sich. Meine Eltern hatten fünf Gästezimmer auf dem Hof. Aber kein daran denken, dass man davon hätte leben können. Für mich als Kind war das schrecklich. Unsere Gäste saßen im Wohnzimmer und bestimmten über das Fernsehprogramm. Allerdings, so Hans weiter, hatten die Gäste auch ihre guten Seiten. Ich bekam schon ordentlich „Schmerzensgeld“ und konnte mir so manchen Wunsch erfüllen, der sonst nicht in Erfüllung gegangen wäre.

Aber dennoch beschloss ich für mich damals: nie Tourismus. Aber, man soll eben niemals nie sagen, lacht Hans. Heute blickt er mit Stolz auf seine beiden Camping-Resorts, die Gäste aus halb Europa anziehen. An jenen Tagen seiner Ausbildung zum Landwirtschaftsmeister aber rechnet Hans die Möglichkeiten rauf und runter und ihm wird klar, dass es zwei Alternativen gibt: Entweder wir vergrößern den landwirtschaftlichen Betrieb oder wir errichten einen Campingplatz. Damit wären wir die Ersten inmitten von Bad Füssing und in gewisser Hinsicht einzigartig.

Das dafür infrage kommende Grundstück lag baurechtlich im Außenbereich. Der Bürgermeister damals weist vorsorglich darauf hin, dass ein Genehmigungsverfahren bis zu zwei Jahren dauern kann und es nicht sicher wäre, ob am Ende ein positiver Bescheid stünde. In diese Situation hinein entscheiden sich Hans und seine Eltern 1990 vorerst für den Bau eines kleinen Appartementhauses an anderer Stelle, was baurechtlich kein Problem darstellte. Das Haus läuft von Beginn an ausgezeichnet, sodass sich Hans und seine Frau entschließen, sechs Jahre später den Betrieb zu erweitern. Es war verrückt, meint er: Wir hatten genau sieben Monate Zeit um 19 Appartements und eine Tiefgarage zu errichten und waren am Tag eins schon ausgebucht. Der sprichwörtliche letzte Pinselstrich ging nahtlos in ein spontan organisiertes, rauschendes Fest mit allen am Bau Beteiligten über. Alle Anspannung musste raus, meint Hans lachend, und das Fest endete wohl erst im Morgengrauen des nächsten Tages in wohliger Erschöpfung aller Beteiligten, erinnert er sich und hängt ein Augenzwinkern dran.

Inzwischen hat das 21. Jahrhundert begonnen und es liegt auf der Hand, dass Bad Füssing keinen Mangel mehr an Appartements hat. Die Idee vom eigenen Campingplatz kehrt zurück. Die Familie beschließt einen Bauantrag bei der Gemeinde einzureichen. Wie vorhergesagt, vergehen zwei Jahre und ein Monat, bis die Genehmigung erteilt wird. Rückblickend war das kein Nachteil, meint Hans. Hätten wir früher zu Bauen begonnen, wäre der Platz nie so gut geworden. So aber konnten wir die Planungszeit nutzen und die Erfahrungen als Gastgeber im Appartementhaus mit unseren Beobachtungen in der Campingbranche verbinden.

Im März 2002, vier Wochen vor der Eröffnung, steht der halbe Platz schon voller Wohnmobile. Das kommende Angebot hatte sich in Windeseile herumgesprochen und vorzeitigen Buchungen ausgelöst. Am Eröffnungstag ist der Platz restlos ausgebucht und die Stimmung hätte besser nicht sein können.

Die Jahre gehen ins Land und kaum ein Tag vergeht, an dem die Familie nicht an ihrem Lebenswerk feilt. Nach und nach entstehen neue Annehmlichkeiten für die Gäste. Der Holmernhof in Bad Füssing wächst zum Fünf-Sterne-Camping Resort heran. Fünf Sterne stehen für hochwertige Architektur, für anspruchsvolle Ausstattung und einem Dienstleistungsverständnis, das keine Wünsche offenlässt. Unisono betonen Hans und Annalena, dass sie schon immer bei allem, was sie vorhaben, auch einen Blick auf die Standards der gehobenen Hotellerie werfen.

Im Jahr 2014 macht die Familie den Holmernhof energieautark. Mit einer Bio-Energiezentrale in der Anmutung einer Ritterburg setzt Hans auch optisch ein Zeichen und wird zum Vorbild für eine komplett CO₂-neutrale Stromerzeugung und Wärmeversorgung in der Campingbranche. Mit dem Ecocamping-Prädikat für vorbildliches Umweltmanagement und dem EMAS-II-Gütesiegel der Europäischen Union wird der Holmernhof schließlich auch öffentlich für sein Umweltmanagement „geadelt“.

Parallel wächst auch die Familie. Die Eltern hoffen, dass ihre beiden Töchter Annalena und Julia Interesse für den elterlichen Betrieb entwickeln und in ihre Fußstapfen treten werden, drängen sie aber nicht. Heute sind beide Töchter erwachsen, aktiv im Geschehen beteiligt und bereiten sich auf die Nachfolge vor.

Eines Tages begab es sich, dass wir den Campingplatz in Bad Griesbach erwerben konnten, erzählt Hans. Der bisherige Eigentümer, Wolfgang Hartl wollte sein Lebenswerk in guten Händen wissen und mit Blick auf unsere Töchter, entschlossen wir uns, das Angebot anzunehmen und den Campingplatz zu erwerben. Das Camping-Resort Holmernhof Dreiquellenbad in Bad Griesbach ist inzwischen Annalenas Arbeitsplatz. Das Resort bietet seinen Gästen ein umfangreiches Kur- und Wellnessangebot mit eigener Thermalanlage und perfektem Rundumservice. Einkaufen, Essengehen, Friseur, Wellness, Arzt, Physiotherapie, Ausflüge buchen, wir machen alles möglich, was das Herz begehrt, betont Annalena. Nicht zuletzt bevorzugen viele Golfer unser Resort aus Ausgangspunkt. Die Auswahl an hervorragenden Golfanlagen auf engstem Raum ist auch nirgendwo in Europa größer als bei uns, freut sie sich.

Annalena ist ein echtes Energiebündel und liebt die Herausforderung. Und das schon immer. Aufgrund ihrer exzellenten Leistungen als Schülerin und in der Weiterbildung wird sie mit Stipendien belohnt. Besonders gerne denkt Annalena an ihre Ausbildung zur Hotelfachfrau im Kurhotel Mürz in Bad Füssing zurück. Das war großes Glück, in einem exzellent geführten Familienunternehmen lernen zu dürfen, betont sie. In gleichem Maße lobt sie ihre Hotelfachschule in Passau. Wir haben es damals im Team bis zur bayerischen Meisterschaft der Hotelfachschulen geschafft und sind am Ende nur den Münchnern unterlegen und versieht das „Münchnern“ mit einem charmanten Lächeln.

Mit Blick auf ihren heutigen Betrieb meint sie, aller Anfang ist schwer. Als ich in Bad Griesbach die Leitung des Resorts übernahm, war ich unsicher und musste mir den Respekt im Team erst erarbeiten. Immerhin arbeiten hier gut fünfzig tüchtige Persönlichkeiten, die ihr Fach beherrschen. Denen musst du erst einmal beweisen, dass du auf der Höhe bist, ergänzt sie.

Wissen und Können sind das eine, Führung das andere, weiß Annalena. Es geht nicht darum, die Tochter vom Chef zu sein, sondern darum, selbst zu überzeugen und die Menschen zu gewinnen, mit denen man tagtäglich zusammenarbeitet. In schwierigen Momenten, sagt Annalena, war es hilfreich, dass ich im Ausbildungsbetrieb schon mal ins kalte Wasser springen und in der Ausbildung die Restaurantleitung übernehmen durfte. Und dann ist sie wieder ganz Energiebündel und betont: Man wächst mit seinen Aufgaben.

Beim Blick auf die Zukunft sind Annalena und Hans zuversichtlich. Sie können auf einer soliden Basis aufbauen und genießen bei Mitarbeitern und Gästen großes Vertrauen. Dieser Wert ist durch nichts zu ersetzen, betonen sie beide.

Für die nächste Zeit heißt es, qualitativ weiterzuwachsen. Allen voran im Gesundheitsbereich. Seit Kuren wieder genehmigt werden, ist dieses Segment stark im Wachsen. Deshalb haben sie sich entschlossen, eine eigene Beratungs-Hotline als Service einzurichten, um den Interessenten schon bei der Beantragung einer Kur mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Das ist mehr als naheliegend, denn beide Resorts in Bad Griesbach und Bad Füssing bieten ein umfassendes Kurangebot. Dabei haben Kuren nicht mehr zwingend mit Kranksein zu tun. Immer mehr jüngere Gäste kommen auf den Holmernhof und betrachten das Kurprogramm als Lifestyle-Angebot. Es ist inzwischen angesagt, etwas für seine Gesundheit zu tun, um fit für die Herausforderungen des Alltags zu sein, betont Annalena.

Auch der Campingboom hält an und wandelt sich zugleich. Zelten auf der Wiese war einmal. Die Nachfrage nach ausgezeichneten Campingplätzen ist inzwischen viel größer als das Angebot, so Hans. Campingurlaub ist eine Lebensstilfrage geworden und so manches Wohnmobil kostet so viel wie eine Eigentumswohnung in der Stadt. Entsprechend anspruchsvoll sind unsere Gäste, die aus allen Gesellschaftsschichten kommen und gemeinsam die Sehnsucht nach Freiheit, Individualität und Nähe zur Natur teilen.

Auf die Frage, ob sie selbst Camper seien, müssen beide lachen. Denn in der Tat, erst vor vier Jahren sind sie zu ihrem ersten Campingurlaub aufgebrochen. In einem Kastenwagen von Hymer, dem „Fredl“ (Name des Wohnmobils). Annalena bereist seither mit ihrem Mann im Wohnmobil die Welt. Bis Neuseeland haben sie es schon geschafft. Diese Reisen, meint sie, sind sehr inspirierend und bereichernd. Dabei geht es nicht um die eine große Idee, sondern um die vielen kleinen Details, die man zufällig entdeckt und mit nach Hause bringt.

Ja, und da ist noch die Pinnwand vor dem Fenster im Büro. Beim genaueren Hinsehen wird klar, da hängt ein Ausschnitt der Holmernhof-Zukunft in Bildern, Zeichnungen und Memos. Jede Idee wird hier geparkt. Je länger und höher etwas angepinnt bleibt, desto wahrscheinlicher wird die Umsetzung, so das Gesetz dieser Pinnwand. Und ganz oben hängt aktuell die Skizze einer Brauanlage. Die ist schon gekauft, verrät Hans. Wir müssen nur noch das Gebäude drum herumbauen, fügt er lapidar hinzu.

Beide, Annalena und Hans, sind Biersommeliers. Annalena im übrigen auch Wein-Sommelière. Bierbrauen bezeichnet sie als spektakulär. Aus nur vier Grundzutaten so unterschiedliche sensorische Erlebnisse erzeugen zu können, findet Annalena einfach überwältigend.

Während die Bierindustrie Masse mit dem immer gleichen Geschmack produziert, beleben kleine Manufakturen die Biergenuss-Szene mit spektakulären Bieren und Aromen, die einem nicht mehr aus dem Sinn gehen, schwärmt Annalena. Und Hans erinnert sich an eine Online-Bierverkostung, bei der der Braumeister einer kleinen Manufaktur eine Dreiviertelstunde begeisternd über ein einziges Bier erzählen konnte. Diese Typen machen den Unterschied, bekräftigen beide.

Schon seit geraumer Zeit beschäftigen sich Annalena und Hans mit dem Thema Bierkultur und -genuss und sind seit 2020 Partner der Bierkulturregion Niederbayern. In ihren Restaurants reichen sie den Gästen ausgesuchte Bierspezialitäten und reisen dafür wie Scouts durch halb Europa. Neben der Brauanlagenskizze auf der Pinnwand hängt in gleicher Höhe die Vision von einer Grillstation. Ein Traum von Hans, der, wenn er Wirklichkeit wird, alles in den Schatten stellen wird, was wir uns bisher unter Grillen so vorstellen können, verspricht er mit kraftvoller Stimme, die keinen Zweifel darüber aufkommen lässt, dass das schon inzwischen mehr als nur ein Sehnsuchtsbild ist.

Zum Schluss reden wir noch über die Spezies Camper an sich. Die beiden sind überzeugt, dass das die besten Urlauber sind, die man sich wünschen kann. Leger, gemütlich und gesellig und jenseits aller Steifigkeit, so beschreiben die beiden ihre Gäste. Camper sind viel redseliger als der traditionelle Urlauber, ist sich Hans sicher und wettet, dass er auf den ersten Blick einen Ferienwohnungsgast von einem Camper unterscheiden kann. Denn die Camper, so Hans, finden sich schnell in Gruppen zusammen und reden doppelt so viel. Und noch eine Beobachtung haben die beiden gemacht: Den täglichen Spüldienst müssen zu neunzig Prozent die Männer übernehmen … na dann.

DAS SOLLTEN SIE EINMAL AUSPROBIEREN

Holmernhof Biertasting

Erfahren Sie gemeinsam mit den Biersommeliers Annalena & Hans Köck die wichtigsten Fakten rund um das Kult(ur)getränk Bier. Während wir gemeinsam unseren Holmern´s Rausch brauen, lernen und helfen wir Ihnen die sensorischen Eindrücke bei der Verkostung sprachlich treffend auszudrücken. Das Bier wird mit all seinen Facetten erkundet. Es werden verschiedene deutsche und internationale Bierstile probiert, um Unterschiede und Merkmale zu erkennen und zu erlernen. Am Ende absolvieren Sie unser Bier Quiz, und der Abend klingt gemütlich bei einer Bierspezialität aus. Das Seminar richtet sich an Bierinteressierte aller Art, Hobbybrauer und Freunde der Bierkultur.

Infos und Buchung bei Kur- und Feriencamping Holmernhof
E-Mail: biertasting@camping-bad-griesbach.de
Tel.: +49 (0)8532 96130
www.biertasting-bayern.de

Camping Holmerhof

Bier & Käse

Annalena Maier-Köck

Probiere mal einen Weißbierbock mit Rotschimmelkäse oder ein Schwarzbier mit Camembert. Du erlebst ein tolles Geschmackserlebnis.

Lagerung

HANS KÖCK

Behandle Bier wie einen rohen Fisch! Immer kühl und dunkel lagern und du wirst lange den unverfälschten Geschmack erleben, wie frisch gezapft aus dem Lagertank der Brauerei. 

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Camping Holmernhof*****

Singham 40
94086 Bad Griesbach
Bayerischer Wald

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Das Stemp mit Pool

Das Stemp****S Wellnessresort

Stemp Liegen am Pool

Das Stemp****S Wellnessresort

Wie im siebten Himmel! Im 4 Sterne superior Wellnesshotel genießen Sie auf rund 10.000 qm Wellnessbereich (innen/außen) erholsame Stunden. Fünf verschiedene Saunen, sechs Themenruheräume, Hotpool, Infinitypool (25×6 m), Schwimmteich (750 qm) und weite Liegewiese. Großzügige, moderne aber zugleich gemütliche Zimmer und Suiten sorgen neben einer exzellenten, abwechslungsreichen Küche für den perfekten Urlaub!

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Homestory - Das Stemp****S Wellnessresort

Die geerdeten Gastgeber

Herbert und Christine Stemp sind engagierte Menschen und sensible Macher. Seit über 25 Jahren gehen sie gemeinsam ihren Weg. Ihre Gastgebergeschichte ist eine Reise über viele Stationen. Sie beschreibt die Stationen vom gelernten Landwirt und Schreiner und der ausgebildeten Hauswirtschafterin hin zu Vorzeige-Gastgebern im Bayerischen Wald.

Tannöd

Tannöd ist ein ruhiger, kleiner Ort auf einem sonnenbeschienenen Plateau mit Ausblick auf den Bayerischen Wald und hinüber zu den Alpen in Österreich. Die nächstgrößere Stadt in der Umgebung ist Passau. Sie ist gerade einmal eine halbe Autostunde entfernt. Vor 25 Jahren hatte sich keiner vorstellen können, die Stemp´s inklusive, dass an diesem Platz einmal eines der führenden Wellness-Hotels im Bayerischen Wald entstanden sein wird.

Zäsur

Alles beginnt mit einer Zäsur. Amalie und Albert Stemp, die Eltern von Herbert Stemp, stehen bis zum Ende der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts auf zwei Beinen: hier die Schusterei und dort eine kleine Landwirtschaft. Aber das Schusterhandwerk steht in diesen Tagen vor dem Aus. Die industrielle Schuhfertigung wirft massenweise Schuhe auf den Markt und die Menschen kaufen jetzt im Schuhgeschäft und freuen sich über die große Auswahl an unterschiedlichsten Modellen. Die Folge: Niemand mehr kauft Schuhe beim Schuster oder lässt sie gar reparieren. Das bedeutet das Aus von Schuster Stemp. Was bleibt, ist die Landwirtschaft als Rückgrat der Familie.

In diese Zeit wird der kleine Herbert hineingeboren. Der Vater geht fortan zur Arbeit in die „Zahnrad“ nach Passau, während die Mutter Zuhause die kleine Landwirtschaft weiterführt.

Frauenpower

„Die 70er Jahre brechen an und wahrscheinlich wäre ich nie Gastgeber geworden“, vermutet Herbert, „wenn unsere Mutter nicht die Idee und Weitsicht vom Urlaub auf dem Bauernhof gehabt und ich nicht meine Frau Christine kennengelernt hätte“; Schmunzelnd fügt er hinzu: „Frauenpower hat bei uns Tradition, und unsere drei Töchter, auf die wir mehr als stolz sind, sind der beste Beweis dafür.“

Herbert erzählt mir, dass ein staatliches Förderprogramm für Urlaub auf dem Bauernhof den Anstoß gab. Für fünfzigtausend Mark Kredit gab es fünftausend Mark Zuschuss; „Viel Geld damals“, erinnert er sich. Die Eltern packen die Gelegenheit beim Schopf und investieren über dem Kuhstall in die ersten drei Gästezimmer, in ein Gemeinschaftsbad, ein separates WC, einen Frühstücksraum und eine Vorbereitungsküche.

Die treibende Kraft ist die Mutter. Sie steuert die Bauarbeiten, stattet die Gästezimmer aus und organisiert die ersten Buchungen. Die ganze Familie arbeitet mit und bringt auch in der Folgezeit viel Herzblut in das neue Standbein ein. Auch Herbert, inzwischen 11 Jahre alt, muss schon kräftig ran, beim Bau und auch sonst überall mithelfen, und entdeckt sein Talent für das Handwerkliche.

Wert

Sechs bis sieben Mark inklusive Frühstück bezahlen die ersten Gäste. Herbert meint: „Das waren Übernachtungspreise, für die der Bayerische Wald damals so geschätzt war. Uns aber wurde schnell klar, dass bei zunehmendem Wettbewerb in der Zukunft Qualität und Komfort wichtiger sein werden als der Preis.“

Die Beherbergung läuft von Anfang an gut, freut sich Herbert. Immer dann, wenn wieder Geld in der Kasse ist, wird zielstrebig erweitert. Mit zwanzig lernt Herbert dann Christine kennen. Schon kurze Zeit später sind sich beide sicher, dass da „Zwei fürs Leben“ zusammengefunden haben. Also planen sie eine gemeinsame Wohnung auf dem Hof einzurichten, stellen aber fest, dass dafür einige Gästezimmer geopfert werden müssten.

Fleiß

Daher beschließt die ganze Familie Ende der achtziger Jahre den Bau einer Frühstückspension. Herbert erinnert sich und bezeichnet diese Zeit als die intensivste seines Lebens. Denn er machte gefühlt alles gleichzeitig:

Als ausgebildeter Landwirt arbeitet er als Betriebshelfer, dazu zeitweise bei der „Zahnrad“ in Passau und daheim verbringt jede freie Minute auf der Baustelle der Frühstückspension und in seiner Werkstatt, wo fast die ganze Einrichtung für die neue Pension entsteht. Und als ob es noch nicht genug wäre, beginnt er 1992 auch noch eine zweite Berufsausbildung als Schreiner.

Der eine oder andere belächelt ihn dafür, erinnert er sich. Aber er trägt es mit Fassung. Denn rückblickend weiß er mit Blick auf den ein oder anderen Kollegen, dass nicht ganz so verkehrt gewesen sein kann, in der Anfangszeit ganz viel selbst zu machen.

Wachstum

Im Laufe der Jahre wachsen die Ansprüche der Gäste und auch die Familie wächst. Katharina, Corina und Maria kommen zur Welt und die Landpension ist zum Landhotel Stemp mit Halbpension, mit geräumigen Ferienwohnungen und großen, modernen Zimmern geworden.

2006 hat schließlich die Landwirtschaft ausgedient. An seiner Stelle treten geschmackvolle Suiten und Ferienwohnungen in gehobener Ausstattung. Der neue Komfort bringt viele neue Gäste und weist den Stemp´s den Weg.

Was von der Landwirtschaft bleibt sinniert Herbert, ist die Verbundenheit zur Heimat, die Liebe zur Natur und die tiefe Erkenntnis, dass alles was wertvoll werden will, Zeit um Wachsen braucht.

Teamwork

Inzwischen hatten Herbert und Christine den Betrieb von den Eltern übernommen. Christine betont rückblickend: „Wir waren von Anfang an ein eingespieltes Team. Mir gehörte die Küche und Herbert übernahm den Service.

Apropos Küche: Über 10 Jahre kocht Christine an 7 Tagen die Woche mehr oder weniger allein für ihre Gäste und erinnert sich mit einem Schmunzeln an die damals völlig beengten Verhältnisse: „Jede normale Haushaltsküche war geräumiger und besser ausgestattet. Unvorstellbar, wie wir das über so lange Zeit geschafft haben.“

Nach und nach wachsen die drei Töchter in den Betrieb hinein. Noch heute erinnern sich Christine und Herbert gerne an jene Szenen, als die Töchter hochkonzentriert und unter dem Beifall der Gäste zuerst nur eine Suppentasse, später dann zwei und dann immer mehr gleichzeitig zu Tisch tragen konnten.

Energiewende

Mit dem Suitenhaus ändert sich auch die Energieversorgung. Die Stemp´s stellen von Öl auf Hackschnitzel um und werden so nach und nach zum autarken Energieproduzenten. Ab 2014 ist das Unternehmen völlig energieautark. Diese Zeitspanne markiert auch die konsequente Hinwendung zur Spitzenleistung.

Auf das Herz kommt es an

In vielem sind sich Herbert und Christine einig. Und in einem Punkt ganz besonders: „So schön es ist, in der Lage zu sein, ein Tophotel zu bauen, zunächst sind es nur Gebäude, Räume und Möbel. Entscheidend und unkopierbar aber sind der Geist und die Kultur, mit der wir uns unseren Gästen zuwenden. Erst dann ist „Das Stemp“ mit Leben erfüllt.“

„Wir sind stolz auf unsere Mitarbeiter, Partner und Lieferanten. Sie alle tragen dazu bei, dass diese besondere Atmosphäre bestehen kann. Wir bilden derzeit 15 junge Menschen aus und sind dankbar, sie zu haben. Der Jugend gehört schließlich die Zukunft. Und eines Tages werden auch wir beide kürzertreten und dann freuen wir uns darauf, der kommenden Generation ein solides Lebenswerk in ihre Verantwortung zu übergeben“.

Impuls

Herbert lehnt sich jetzt zurück und erzählt eine Anekdote: „Eines Abends, wir waren so gut wie ausgebucht, ruft ein treuer Stammgast an. Eine liebevolle und treue, aber sehr geradlinige Dame und fragt nach einem freien Zimmer. Spontan bot ich ihr eines unserer letzten noch freien, sehr gepflegten, aber nicht mehr „State of the Art-Abendsonne-Zimmer“ an. Und da war es, das „Aha-Erlebnis“. Die Dame meinte sehr freundlich, aber bestimmt, dass sie es gerne eine Spur moderner hätte und nur eine Suite, wie unsere Rosen-Suite mit allem Drum und Dran infrage käme. Da wussten wir, was die Stunde geschlagen hatte.“

Herbert richtet sich wieder auf und erzählt weiter: „Im Herbst 2011 blickten wir in Tannöd dann in ein großes Erdloch, größer als alle vorherigen. In rekordverdächtiger Bauzeit entstand unser neues Landhotel Stemp – eine Wellnessoase mit großzügigen Arealen, einer exzellenten Gastronomie, viel Freifläche mit Pool und Liegen. Nach nur gut einem halben Jahr Bauzeit konnten wir an Ostern 2012 die ersten Gäste in unserem neuen Domizil begrüßen.“

Wandel

Das Elternhaus, unter dessen Dach Herbert aufgewachsen war ist in die Jahre gekommen und eine Renovierung unmöglich geworden. Schweren Herzens entscheidet sich die Familie 2017 zum Abriss. Damit verliert Herbert einen letzten Ort der Erinnerung an die Kindheit. Was aber immer bleiben wird betont er nachdenklich: „sind die vielen schönen Erinnerungen über die beschützte Kindheit und innige innere Bilder, die ich mit damit verbinde.“

Dort wo einst das Bauernhaus stand, entsteht nun „Das Stemp“. Selbstbewusst und hochattraktiv. Große, lichtdurchflutete Zimmer und Suiten, gemütliche Restaurantstuben, Bar und Lounge, beeindruckende Wasser-, Bade- und Gartenwelten verbinden sich zu einer Wellnessoase im Viersterne Superior Format. 2018 wird „Das Stemp“ feierlich eingeweiht.

Nicht nur die Gäste sind vom neuen „Stemp“ begeistert. Auch der Fachwelt bleibt nicht verborgen, was sich in Tannöd getan hat. So wird 2018 die Badelandschaft mit BSW-Award, der Oskar-Auszeichnung für Schwimmbäder, geehrt und 2020 folgt die Auszeichnung mit dem Prädikat Coolster Pool für den Outdoor-Infinity-Pool Infinitypool, der idyllisch in den 750 qm großen Bio-Naturschwimmteich eingebettet ist.

Wandel

Das Elternhaus, unter dessen Dach Herbert aufgewachsen war ist in die Jahre gekommen und eine Renovierung unmöglich geworden. Schweren Herzens entscheidet sich die Familie 2017 zum Abriss. Damit verliert Herbert einen letzten Ort der Erinnerung an die Kindheit. Was aber immer bleiben wird betont er nachdenklich: „sind die vielen schönen Erinnerungen über die beschützte Kindheit und innige innere Bilder, die ich mit damit verbinde.“

Dort wo einst das Bauernhaus stand, entsteht nun „Das Stemp“. Selbstbewusst und hochattraktiv. Große, lichtdurchflutete Zimmer und Suiten, gemütliche Restaurantstuben, Bar und Lounge, beeindruckende Wasser-, Bade- und Gartenwelten verbinden sich zu einer Wellnessoase im Viersterne Superior Format. 2018 wird „Das Stemp“ feierlich eingeweiht.

Nicht nur die Gäste sind vom neuen „Stemp“ begeistert. Auch der Fachwelt bleibt nicht verborgen, was sich in Tannöd getan hat. So wird 2018 die Badelandschaft mit BSW-Award, der Oskar-Auszeichnung für Schwimmbäder, geehrt und 2020 folgt die Auszeichnung mit dem Prädikat Coolster Pool für den Outdoor-Infinity-Pool Infinitypool, der idyllisch in den 750 qm großen Bio-Naturschwimmteich eingebettet ist.

Homestory - Das Stemp****S Wellnessresort

DAS STEMP – Wo das Ursprüngliche zum Erlebnis wird

Ein Gespräch mit Herbert und Christine Stemp über Unabhängigkeit

In dem kleinen, beschaulichen Dorf Tannöd ruht DAS STEMP – eine Mischung aus kühner Vision, bodenständiger Schaffenskraft und einer Prise niederbayerischem Charakterkopf. Wer hier ankommt, merkt sofort: Das ist kein Hotel wie jedes andere. Kein durchgestyltes Designerhaus mit gesichtslosen Fluren, sondern ein Ort mit Geschichte. Mit Charakter. Mit Herz. Alles begann mit einem Traum. Nicht mit Millioneninvestitionen oder strategischen Businessplänen, sondern mit einer Idee, die nach und nach Gestalt annahm. Und mit zwei Menschen, die sie mit handfestem Können und einer guten Portion Sturheit verwirklichten: Herbert und Christine Stemp. Während andere noch über das Risiko nachdachten, waren sie längst dabei, ihre Vision umzusetzen. Der eine ein Schreiner mit Unternehmergeist, die andere eine Gastgeberin mit Herzblut – eine Kombination, die von der ersten Sekunde an funktioniert hat.

Vom sicheren Fundament zum eigenen Weg
Herbert Stemp hätte es sich leicht machen können: ein verlässlicher Beruf, klare Abläufe, ein Alltag mit Sicherheit. Ein Fundament, auf dem man gut stehen kann. Und genau von dort aus wuchs etwas, das viele kennen, aber nur wenige wirklich verfolgen: der Drang, selbst zu gestalten – nicht irgendwann, sondern jetzt. Nicht als Flucht, sondern als Entscheidung.

Während andere nach Feierabend abschalten, begann für ihn die zweite Schicht. Skizzen, Maße, Rechnen, Planen – nicht als theoretisches Gedankenspiel, sondern als handwerklich geerdeter Entwurf für etwas Eigenes. Und dann: bauen. Erst klein, dann konsequenter. Aus einem Zimmer wurde ein nächstes, aus einer Idee ein klarer Kurs. Was entstand, war kein spontaner Sprung ins Ungewisse, sondern ein Weg, der sich aus Fleiß, Präzision und einer großen Portion Ausdauer zusammensetzte. So wuchs Schritt für Schritt das, was später „Das Stemp“ werden sollte: aus sicherem Boden heraus – getragen von Mut und echter Leidenschaft.

Handwerk mit Herz Herbert

Stemp formte aus einfachen, ehrlichen Mitteln eine Wohlfühlwelt mit klarer Handschrift. Sie wirkt stimmig, weil hier nichts behauptet wird. Materialien sind echt, Formen bewusst gewählt, Atmosphäre entsteht durch Echtheit statt künstlicher Inszenierung. Mit jeder Erweiterung gewann das Haus an Profil. Das Stemp wurde nicht nur größer, sondern eigenständiger. Ein Wellnessbereich nahm Gestalt an, der Architektur und Natur selbstverständlich verbindet. Ein Hotelrestaurant entstand, das auf regionale Küche mit Anspruch setzt – reduziert, hochwertig, glaubwürdig. Im Stemp ist nichts zufällig. Jede Entscheidung folgt einer inneren Logik. Und genau das prägt den Charakter dieses Hauses.

Persönlich nah

Im Stemp nimmt sich der Gastgeber Zeit für den persönlichen Kontakt. Herbert Stemp geht durch das Restaurant, bleibt stehen, kommt ins Gespräch. Nicht aus Routine, sondern aus der Überzeugung, dass echte Nähe Zeit braucht. Dabei begleitet ihn abends oft ein kleines, traditionsreiches Werkzeug: die „Radimaschine“. In der bayerischen Wirtshauskultur steht sie seit jeher für Sorgfalt, Handwerk und den respektvollen Umgang mit einfachen, regionalen Produkten. Der Radi wird hauchdünn geschnitten, frisch serviert – so, wie man es früher gemacht hat und heute bewusst pflegt. Für Herbert Stemp ist diese Geste mehr als eine kulinarische Zugabe. Sie zeigt seine Art, Gastgeber zu sein: aufmerksam, persönlich, mit Sinn für Herkunft und einem feinen Gespür für den Moment.

Bier und Wein – beides wird ernst genommen.

Abends im Restaurant. Auf dem Tisch steht ein Glas Wein, am Nebentisch wird ein Bier eingeschenkt. Beides bekommt Aufmerksamkeit. Beides wird erklärt, wenn man fragt. Im Stemp gehört das zusammen, betont Tochter Corina. Sie ist Wein- und Biersommelière. Mit sicherem Gespür pflegt sie die Vinothek – und ebenso das Biersortiment. Neben der Traditionsbrauerei aus der Nachbarschaft finden sich ausgewählte niederbayerische Brauereien sowie besondere Spezialitäten aus der Bierkulturregion: der „Hopfenklang“ ebenso wie ein Bier-Cuvée in der Dose, bewusst gewählt, in Premiumqualität. Beides steht selbstverständlich nebeneinander. Man probiert, spricht darüber, ordnet ein. Wer hier Bier trinkt, tut das mit Aufmerksamkeit und Genuss. Und wer Wein bestellt, merkt schnell: Beides wird mit derselben Ernsthaftigkeit und Leidenschaft behandelt.

 

Unabhängigkeit prägt den Alltag.

Man merkt es nicht sofort. Und genau das ist der Punkt. Im DAS STEMP läuft Energie leise im Hintergrund. Strom entsteht im eigenen Haus, Wärme ebenfalls. Holzvergaser-Technik und Photovoltaik greifen ineinander, Ressourcen werden genutzt, nicht verschwendet. Autarkie ist hier kein Statement, sondern Teil des Alltags. Sie schafft Spielräume – wirtschaftlich wie gestalterisch. Wer unabhängig bleibt, kann Entscheidungen aus eigener Kraft treffen. Herbert Stemp spricht darüber nüchtern. Für ihn bedeutet Autarkie Kontrolle über das eigene Tun, Verlässlichkeit in bewegten Zeiten und die Freiheit, sich auf das zu konzentrieren, was den Gästen zugutekommt. So wächst aus Technik ein Lebensgefühl, das den Charakter des Hauses still mitträgt.

Weiterdenken und sich nicht verlieren. Auch die Entwicklung des Wellnessbereichs folgt dieser Logik. Mit der neuen Wellnessoase öffnet DAS STEMP Räume, die Ruhe, Weite und Natur noch stärker miteinander verbinden. Wasser, Wärme und Rückzug greifen ineinander, ohne laut zu werden. Es ist kein Bruch, sondern eine Fortsetzung dessen, was hier über Jahre entstanden ist. Herbert Stemp blickt nach vorn, ohne Eile. Gesundheit, Maß und ein wacher Blick für das, was sinnvoll ist, bleiben die Leitplanken. Was kommt, fügt sich ein. Was bleibt, ist klar erkennbar: DAS STEMP als nachhaltiges Wellnessresort im Bayerischen Wald – ein Haus, das sich entwickelt, ohne stehenzubleiben. Und ein Ort, zu dem man zurückkehrt, weil er genau das hält, was er verspricht.

Das Stemp****S Wellnessresort

Goldener Steig 24
94124 Büchlberg

+49 8505 9167900

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Hüttenhof Wellness Zimmer

Hüttenhof

Hüttenhof

Herzlich Willkommen Hotel Hüttenhof in Grainet am Haidel im Bayerischer Wald! Der Hüttenhof ist Ihr Naturhotel und Verwöhnhotel mit herrlichem Blick auf die grünen Wiesen und Wälder im Bayerischen Wald. Mit Top-Angeboten zu den Urlaubsthemen Wandern, Wellness und Gesundheit, möchten wir Sie für ein bewegungsreiches, fröhliches, gesundes und erfolgreiches Leben begeistern.

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bier und bbq am pool

Ein exklusiver Grillabend direkt am Pool. Zusammen mit dem Küchenchef wird das eigene 3-Gänge-BBQ-Menü gegrillt. Zu diesem leckeren Menü gibt es natürlich auch die korrespondierenden Biere. Als Schmankerl gibt es dann noch die exklusive Nutzung des Infinitypools.

Infos und Buchung im Wellnesshotel Hüttenhof
E-Mail: info@hotel-huettenhof.de
Tel.: +49 (0)8585 96050
www.hotel-huettenhof.de

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HOMESTORY - HÜTTENHOF

“Was schön ist, bleibt. Was bleibt, braucht Haltung.

 Helmut Paster, der Hüttenhof – mehr als ein Hotel, mehr als Luxuschalets. Ein Ort mit Charakter, kein Haus mit Zimmern.” 

Wer den Hüttenhof betritt, merkt es sofort: Hier ist nichts Zufall. Nicht das Licht, das durch die großen Fenster fällt. Nicht der Duft von Holz und warmem Stein. Nicht die Architektur, die sich in die Landschaft des Bayerischen Waldes schmiegt, als wäre sie schon immer da gewesen. Und am wenigsten Helmut Paster selbst, der dieses Haus nicht einfach gebaut, sondern geformt hat. Wie ein Bildhauer eine Skulptur: mit Geduld, Überzeugung – und einer klaren Vorstellung davon, was bleibt. 

„Design ist mir schon immer wichtig gewesen“, sagt er, während sein Blick über die Hügellandschaft gleitet. „Wenn man baut, dann soll es auch langfristig Bestand haben. Ich hatte damals einen Hotelprospekt aus Südtirol in der Hand – lauter Häuser, aber eines hat mich sofort angesprochen. Da wusste ich: Genau so soll es sein.“ 

Und so beginnt die Geschichte. Oder besser: geht weiter. Denn der Hüttenhof ist kein Neubau, sondern ein weitergeführtes Vermächtnis. 1960 haben Oma und Opa Paster mit einer kleinen Gaststube begonnen. Drei Tische, mehr nicht. Dann kam das erste Gästezimmer, die erste Etage, die erste Sauna. Und irgendwann kam Helmut Paster und trat in die Fußstapfen seiner Eltern. 

 „Wir entscheiden alles gemeinsam – meine Familie arbeitet im Betrieb mit. Da bringt jeder seine Ideen ein, und am Ende setzen wir uns zusammen und besprechen es.“ 

Drei große Bauabschnitte hat der Hüttenhof hinter sich, jeder wie ein Kapitel in einem durchdachten Buch. „Wir wollten keinen architektonischen Flickenteppich. Es sollte ein Stil sein, der durchzieht – von Anfang bis Ende.“ 

 Heute zählt der Hüttenhof mit seinen Chalets, dem Adults-only-Konzept und dem preisgekrönten Wellnessbereich zu den innovativsten Häusern der Region. 2010, als die ersten Chalets mit eigenem Spa und gedecktem Frühstückstisch entstanden, war das für viele noch unvorstellbar. 

„Da haben manche gesagt: Das funktioniert bei uns nicht. Aber ich war überzeugt davon. Und heute wissen wir: Es war der richtige Weg.“ Auch die Entscheidung für das „Adults only“-Konzept war mutig – und konsequent.

„Man muss manchmal einfach klar Kante zeigen. Nicht allen gefallen, aber sich treu bleiben.“ 

Dass der Hüttenhof heute eine begehrte Marke ist, liegt nicht nur am Gebäude, sondern auch an den Menschen, die es mit Leben füllen. 140 Mitarbeitende zählt das Haus. Viele sind schon lange da. „Die Gäste merken das sofort. Wenn sie jemanden wiedererkennen, der schon beim letzten Besuch da war, dann entsteht Beziehung. Das ist unbezahlbar.“ 

Auch viele Mitarbeitende stammen aus der Region – oder sind längst angekommen. „Wir haben inzwischen sogar indonesische Auszubildende. Die sind top. Wenn der regionale Arbeitsmarkt nichts hergibt, dann muss man eben international denken.“ 

Und dann kam Corona. Für viele ein Tiefpunkt. Für Paster? Ein Umbau. „Wir haben die Zeit genutzt. Es war eigentlich Glück im Unglück. Und das, was wir umgesetzt haben, ging auf. Das sind die Momente, wo man weiß: Wir haben richtig entschieden.“ 

Heute ist der Hüttenhof nicht nur ein Hotel, sondern ein Ort. Für Auszeiten. Für Hochzeitsanträge. Für Glücksmomente. „Nach Corona hatten wir fast täglich einen Heiratsantrag bei uns.“ 

„Wenn das Essen nicht passt, nützt dir die schönste Sauna nichts.“ Ein Satz, der hängen bleibt. Im Hüttenhof wird gekocht mit Blick aufs Wesentliche: regional, frisch, ehrlich. „Mir ist Regionalität wichtiger als Trends. Viele vegane Ersatzprodukte kommen von weither. Da frage ich mich schon: Muss das sein? Oder ist es nicht sinnvoller, das zu nutzen, was direkt vom Nachbarn kommt?“ 

Dass Bierkultur im Hüttenhof eine große Rolle spielt, überrascht – und begeistert. 18 Brauereien, handverlesene Sorten, Empfehlungen im Menü. „Das ist wie beim Wein. Man muss wissen, was man anbietet. Und man braucht Vielfalt.“ Und das kommt an. Gäste sind oft überrascht von der Tiefe der Bierkarte. Und: Sie genießen sie. 

2035 – was wünscht sich Helmut Paster? „Dass wir den Hüttenhof weiterentwickeln. Mit ebenso motivierten Mitarbeitenden wie heute. Mit Gästen, die gern bei uns sind. Wenn wir das halten, ist viel gewonnen.“ 

Digitalisierung? Ja, aber mit Maß. „Die Technik muss so sein, dass jeder sie versteht. Nicht jeder Gast will sein Zimmer über das Smartphone steuern.“ 

Fitness, Gesundheit, Achtsamkeit – das sind die Themen der Zukunft. Der Hüttenhof ist bereit. Nicht aus Pflicht. Sondern aus Lust. 

Kann er abschalten? „Ein gutes Gespräch mit Gästen oder Mitarbeitenden kann genauso entspannend sein wie ein Tag am Meer. Und ehrlich gesagt: Die Natur hier ist so schön – manchmal schätzt man sie selbst zu wenig.“ 

Sein Aufnahmegerät? Immer an. „Man schaut anders. Man sieht Dinge, die andere übersehen. Das ist kein Nachteil. Das ist ein Geschenk.“ 

Wellnesshotel Hüttenhof****

Hobelsberg 23
94143 Grainet
+49  8585 96050www.hotel-huettenhof.de
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Hotel Gottinger Zimmer

Hotel Gottinger

Hotel Gottinger Mahlzeit

Hotel Gottinger

Seit über 100 Jahren wissen unsere Gäste die Vorzüge des Hotels Gottinger zu schätzen. Unser Haus befindet sich in einer idealen ruhigen Lage des Luftkurortes Waldkirchen im Herzen des Bayerischen Waldes. Insgesamt stehen den Gästen 35 komfortable Zimmer und Apartments zur Verfügung.

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Das sollten Sie einmal probieren!

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HOMESTORY - HOTEL GOTTINGER

DAS HOTEL - WO HERZLICHKEIT AUF WUNDERSCHÖNE AUSSICHT TRIFFT

 Ein Gespräch mit Marita Gottinger und Erika Jany-Gottinger 

Es gibt Orte, die brennen sich ins Gedächtnis ein. Nicht, weil sie laut sind oder mit grellen Lichtern locken, sondern weil sie eine Seele haben. Das Hotel Gottinger in Waldkirchen ist so ein Ort. Seit mehr als 150 Jahren stehen hier die Türen offen – für Reisende, für Stammgäste, für Menschen, die von irgendwo nach irgendwo unterwegs sind oder für jene, die einfach bleiben wollen. Ein Gasthaus, ein Hotel, eine Institution. Ein Stück Heimat, ein Ort der Begegnung, an dem Erinnerungen entstehen und Geschichten weitererzählt werden. 

Wer hier einkehrt, spürt sofort: Dieses Haus ist mehr als nur ein Hotel. Es ist nicht das anonyme Lächeln eines durchgestylten Hotelkonzepts, das den Gast hier empfängt. Es ist ein ehrliches Willkommen, das von Herzen kommt. Man spürt es in der Art, wie Marita Gottinger und Erika Jany Gottinger sprechen – nicht von Arbeit, sondern von einer Berufung. „Es ist unser Motor“, sagt Marita mit einem Lächeln. „Jeder Tag ist anders, jeder Gast bringt seine eigene Geschichte mit. Und genau das macht es so besonders.“ 

 Ein Tag im Gottinger – Arbeit als Lebensgefühl 

Der Tag beginnt früh. Ein erster Blick aus dem Fenster, wo sich der Nebel noch sanft durch das Tal zieht und der Bayerische Wald in weiches Morgenlicht getaucht ist. Es ist wirklich so schön hier, wie die Gäste sagen. Und dann geht es los: Frühstück vorbereiten, Anreisen organisieren, kleine Dinge erledigen, die sich später als große Gesten der Gastfreundschaft herausstellen. 

Die ersten Gäste betreten den Frühstücksraum, oft mit einem bewundernden Blick nach draußen. „Schön haben Sie’s hier“, sagen sie – und es ist nicht nur eine Höflichkeitsfloskel. Hoch über der Stadt Waldkirchen im Bayerischen Wald thront das Hotel Gottinger mit Blick bis nach Tschechien. Wenn unten das Leben seinen gewohnten Gang geht, fühlt man sich hier oben wie auf einer Insel. Eine Insel, die Menschen zusammenführt. 

Im Biergarten unter den alten Kastanien, dort, wo das Herz des Hauses seinen Rhythmus vorgibt, wird bald wieder Platz genommen. Wenn der Frühling kommt, kehren sie zurück: die Wanderer mit ihren müden Füßen, die Radfahrer mit sonnenwarmen Gesichtern, die Ausflügler, die nur kurz bleiben wollten und dann doch eine zweite Runde bestellen. Und natürlich die Stammgäste, die längst wissen, welcher Schattenfleck zur besten Tageszeit der angenehmste ist. Manche kommen seit Jahrzehnten, andere zum ersten Mal – aber nach dem ersten Schluck, nach dem ersten „Grüß Gott“ vom Nebentisch, ist das egal. Dann zählt nur noch das Hier und Jetzt unter dem Kastanienbaum, das Bier und die Gastgeberinnen. 

„Wir sind für den Gast da“, sagen die beiden. Das war immer so. Wer spät anreist, bekommt noch ein Wurstbrot. Um eins in der Früh, um zwei – egal. Dienstleistung ist hier Haltung. Und Haltung kann man nicht einfach neu erfinden, sie muss über Generationen wachsen. 

Kastanien, die Geschichten erzählen 

Ein wichtiger Bestandteil dieses besonderen Ortes sind seine Kastanienbäume – sie spenden Schatten, trotzen den Launen der Natur und haben mehr Geschichte erlebt, als so mancher Stammtisch erzählen könnte. „Über 100 Jahre alt sind sie“, erzählt Erika Jany Gottinger und legt ihre Hand auf die raue Rinde eines Stammes. Die Bäume sind wie stille Zeugen der Zeit – sie haben Kriege überdauert, Stürme überstanden, heiße Sommer und klirrend kalte Winter miterlebt. „Aber ewig halten sie nicht“, fügt sie mit einem Hauch Wehmut hinzu. Deshalb hat die Familie vor drei Jahren eine junge Kastanie gepflanzt – eine Art Staffelstab für die nächste Generation. Mit einem Augenzwinkern ergänzt sie: „Unsere Bäume sind übrigens männlich.“ 

Vertrauen in die Intuition 

Nicht nur die Bäume, auch das Hotel Gottinger selbst ist eine Verbindung aus Vergangenheit und Zukunft. Der Betrieb wächst mit der Zeit, passt sich an, ohne seine Wurzeln zu vergessen. Ein gutes Beispiel ist das Wasser: „Wir haben zwei große Zisternen für die Gartenbewässerung“, erklärt Marita. „Damals haben alle gesagt, das lohnt sich nicht. Aber jetzt sind wir froh. Das Wasser ist teuer geworden, und für die Pflanzen ist Regenwasser sowieso besser.“ Es sind solche intuitiven Entscheidungen, die zeigen, wie hier Tradition und Moderne ineinandergreifen. 

Bekenntnis zur Regionalität 

Die Küche setzt auf Regionalität – Fleisch vom Metzger Meindl, Forellen und Saiblinge aus Haidmühle, Honig vom örtlichen Imker. Und nicht nur beim Essen wird auf Qualität und Regionalität gesetzt – auch beim Bier. „Wir sind Mitglied der Bierkulturregion Niederbayern“, erzählt Marita, „und freuen uns jedes Mal darüber, wenn unsere sieben Mitgliedsbrauereien eine neue Gemeinschaftsbierspezialität kreieren.“ Zwei Serien sind dabei besonders beliebt: Hopfenklang, eine Starkbier-Edition in streng limitierten Auflagen, und ein neuerdings entwickeltes Biercuvée in der Dose. „Die Dose – man möchte es nicht glauben – hat bei unseren Hotelgästen voll eingeschlagen“, sagt sie lachend. „Viele nehmen sie sogar als Geschenk mit nach Hause.“ 

Natur und Shopping – Erleben mit Stil 

Drei bis fünf Tage bleiben die Gäste, genug Zeit für Natur und Genuss. Wanderer ziehen in die Saussbachklamm, wo das Wasser durch Felsen rauscht. Andere flanieren durch Waldkirchens Altstadt, vorbei an Boutiquen, Cafés und traditionsreichen Geschäften. Ein Highlight: das Modehaus Garhammer. Als eines der führenden Bayerns lockt es mit exklusiven Marken und persönlicher Beratung. „Manche reisen nur deshalb an“, sagt Erika. Auch Passau mit barocken Gassen und der Veste Oberhaus ist ein beliebtes Ziel. Wer weiterzieht, erkundet Tschechien oder Oberösterreich. „Die Region hat für jeden etwas“, sagt Erika. „Hier wird man fündig.“ 

Am Abend, wenn Ruhe einkehrt, sitzen Marita und Erika manchmal selbst im Biergarten, blicken in die Ferne und wissen, warum sie hier sind. Es ist ein stilles Glück, das man nicht einfach beschreiben kann – man muss es erleben. 

Am Abend, wenn Ruhe einkehrt, sitzen Marita und Erika manchmal selbst im eigenen Biergarten, blicken in die Ferne und wissen, warum sie hier sind. Es ist ein stilles Glück, das man nicht einfach beschreiben kann – man muss es erleben. 

Das Hotel Gottinger ist kein Zufall. Es ist ein Versprechen. Und eines, das bleibt – so sicher wie der nächste Gast, der zu später Stunde noch nach einem Wurstbrot fragt. 

Hotel Gottinger

Hauzenberger Str. 10
94065 Waldkirchen
+49 8581 9820
www.hotel-gottinger.de

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Haus Waldeck Familie Koch

Waldeck Hunderesort

Waldeck Hunderesort

Urlaub mit HUND – Einfach nur Wohlfühlen
Direkt am Waldrand gelegen, mit dem Einstieg in die Wanderwege, sowie im Winter zu den Langlaufloipen und Skiliften, liegen wir in ruhiger Lage am Ortsrand. Mit einem Panoramablick über den Bayerischen-Böhmischen Wald beginnen Sie entspannt den Tag mit einem ausgiebigen Frühstück.

Danach verbringen Sie den Tag gemütlich im Wellnessbereich, bei einer Massage, in unserer Bibliothek, bei der ¾ Pension mit hausgemachten Kuchen oder in einer unserer vielen anderen Räumlichkeiten. 29 Komfortable Zimmer und Suiten mit DU/WC, Flachbild-TV, Radio, Telefon, kostenlosem WLAN, teilweise Balkon und Verbindungstüren erwarten Sie.

4 Speiseräume, 3 Aufenthaltsräume (mit Klavier, Bibliothek mit ca. 2000 Büchern, Kamin), 1 Raum mit Billard, Dart, Flipper und Tischfußball sind zu Ihrem vergnügen da.

Vital-Wellness mit Hallenbad, Dampf-, Infrarot- und finnischer Sauna, Whirlpool, klassische und Wellness-Massagen sowie Kosmetikstudio, ermöglicht Ihnen die wohlverdiente Entspannung.

Und für Ihren Vierbeiner bieten wir Ihnen eine Hundeschule auch mit Einzelschulungen, Hundewanderungen, einen eingezäunten Hundeplatz und eingezäunte Hundewiese mit eigenem Hundebadeteich.
Die Unterbringung der Hunde ist im Zimmer oder in einem der Hundezwinger möglich.

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HOMESTORY - WALDECK HUNDERESORT

Europas beliebtestes Hunderesort Waldeck – Das Paradies für Hunde

Gespräch mit Christian Koch über unternehmerische Leidenschaft

Ein Ort, an dem Hunde nicht nur geduldet, sondern geschätzt werden

Ein Hunderesot. Ein echtes. Kein „Hunde erlaubt“-Schild an der Tür eines gewöhnlichen Ferienhotels, sondern ein Ort, an dem Hunde nicht nur akzeptiert, sondern willkommen geheißen werden. Hier, im Waldeck, treffen sich Menschen, die ihre Hunde genauso wertschätzen wie sich selbst. Es ist eine Verbindung aus Wellnessresort, Abenteuerspielplatz und Cluburlaub – für Menschen mit Hund. Wer hierherkommt, bringt seinen besten Freund auf vier Pfoten mit. Und findet nicht nur Entspannung, sondern auch eine Gemeinschaft gleichgesinnter.

Der erste Eindruck zählt

„Die Begrüßung ist herzlich“, erzählt Christian Koch. „Wir fragen sofort, ob es dem Hund an etwas fehlt. Die Gäste sollen sich sofort wohlfühlen.“ Wer mit seinem Vierbeiner anreist, wird nicht nur als Hundebesitzer empfangen, sondern als Teil einer großen Familie. Wassernäpfe stehen überall bereit, das Zimmer wartet, der Tisch im Restaurant ist reserviert. Es gibt keine strengen Regeln, nur die eine goldene Regel: Rücksicht. Das Prinzip der sanften Koexistenz prägt hier das Miteinander – ein Hauch von Bullerbü, aber mit Leckerli.

Morgens gibt der Hund den Takt an. Gassigehen, dann Frühstück – nicht nur für den Menschen. Danach gibt es ein abwechslungsreiches Programm: Workshops, Massagen (für Menschen), Hundetraining, Agility-Kurse. „Wir bieten auch Wanderungen an. Wer möchte, kann seinen Hund in die Betreuung geben, um selbst in der Sauna zu entspannen. Es gibt viele Möglichkeiten, gemeinsam zu entspannen oder sich eine Auszeit zu gönnen.“ Später vielleicht einen Kaffee auf der Sonnenterrasse, während der Hund im Spielbereich Freundschaften knüpft. Und dann? Ein gemütliches Abendbuffet, eine Bar und gemeinsames Spielen. Wer will, nutzt die Kaffeemaschine im Wellnessbereich – sie läuft (fast) rund um die Uhr.

Die Kunst, gemeinsam zu wachsen

Der Agility-Platz, so nennt sich das, ist mehr als eine Hundesportstätte. Er ist ein Ort der Beziehungspflege. „Der Hund will mehr als nur spazieren gehen“, erklärt Christian Koch. „Er will gefordert und gefördert werden. Agility ist nicht nur ein Sport, der die Muskulatur stärkt, sondern auch eine wertvolle Gelegenheit, die Bindung zwischen Hund und Halter zu vertiefen.“ Über Hindernisse springen, Tunnel durchqueren, Aufgaben lösen – das stärkt und ist lehrreich: „Hier zeigt sich, ob Mensch und Hund wirklich ein Team sind, oder ob einer nur hinterherläuft.“

Alle Hunde sind willkommen

„Bei uns gibt es kein Rasseverbot“, sagt Christian Koch. „Nicht der Hund macht den Unterschied, sondern der Mensch am anderen Ende der Leine.“ Ein Hund reagiert immer im Einklang mit seiner Umgebung – er reagiert, nicht falsch. Wer seinen Hund mit klarer Führung und liebevoller Anleitung begleitet, fördert eine starke und harmonische Beziehung. Es geht darum, den richtigen Rhythmus zu finden – sowohl für den Hund als auch für den Halter. Denn wie ein Hund auf seine Umgebung reagiert, hängt maßgeblich davon ab, wie der Mensch ihm gegenübertritt. Unsere Gäste verstehen das und wissen, dass ein harmonisches Miteinander nicht nur durch guten Willen, sondern auch durch eine aufrichtige Haltung erreicht wird – wortwörtlich. Das Waldeck ist daher nicht einfach nur ein Ort für Hunde, sondern ein Refugium für Gleichgesinnte, die den richtigen Umgang mit ihren Vierbeinern schätzen. „Unser Resort ist kein Ort für diejenigen, die einfach nur irgendwo hin mit dem Hund wollen“, so Koch. Hier geht es nicht um hektisches Unterhaltungsprogramm, sondern um das richtige Maß zwischen Aktivität und Ruhe. Hunde benötigen auch Ruhephasen, um in Balance zu bleiben. Schließlich schlafen sie bis zu 14 Stunden am Tag – eine Zeit, in der sie regenerieren und ihre Energie aufladen. Viele Hundebesitzer neigen dazu, ihre Tiere zu überfordern, indem sie sie mit zu vielen Aktivitäten anregen. Wer

hierherkommt, kommt nicht nur wegen der Unterkunft, sondern auch wegen der Gemeinschaft. „Der Hund hat sich längst entschieden“, fügt Koch mit einem Lächeln hinzu. Wer einmal hier war, der kommt meist wieder – das gilt für die Gäste genauso wie für die Hunde.

Der Betrieb ist ein imaginäres Familienmitglied

„In einem Familienunternehmen wie dem Waldeck liegt der wahre Vorteil in der Balance zwischen langfristiger Strategie und der Fähigkeit, kurzfristig zu handeln“, erklärt Christian Koch. „Man hat die Möglichkeit, nicht nur die Richtung des Unternehmens zu bestimmen, sondern auch schnell auf Veränderungen zu reagieren und Entscheidungen direkt zu beeinflussen.“ Diese Agilität ist besonders wertvoll, wenn es darum geht, sich schnell an neue Herausforderungen anzupassen, ohne dabei die langfristige Vision aus den Augen zu verlieren. Gleichzeitig bedeutet diese Flexibilität auch eine große Verantwortung. „Wir tragen hier die Verantwortung für alles – von der strategischen Ausrichtung bis hin zum täglichen Wohl von Gästen, Mitarbeitern und der Familie selbst“, fährt Koch fort. „Das Unternehmen wird hier wie ein weiteres Familienmitglied behandelt, mit eigenen Bedürfnissen und Prioritäten.“ Christian Koch betont, dass es genau diese enge Verbundenheit ist, die das Waldeck besonders macht. „Die schnelle Entscheidungsfindung und die klare Verantwortung in der Familie ermöglichen es uns, flexibel zu bleiben und gleichzeitig den Kurs langfristig zu sichern.“

Erfolg entsteht durch die richtige Balance
„Man kann ein Unternehmen nicht nur mit Herz oder nur mit Verstand führen“, sagt Koch. „Es braucht die Balance zwischen beidem. Gästewünsche und Unternehmenszahlen sind gleichermaßen wichtig.“ Für ihn bedeutet Wachstum nicht nur mehr, sondern auch besser. Auf die Frage, wann ein Unternehmen zu groß wird, antwortet Christian Koch: „Wenn man nicht genug Personal oder Ideen hat, um es weiterzuentwickeln.“ Wichtig sei nicht die Zahl der Zimmer, sondern die Frage, ob das Unternehmen auch bei zunehmender Größe weiterhin gut geführt werden kann. „Gute Gastronomie und Gastlichkeit ist wie ein Hochleistungssport – das berühmte ‚Mise en place‘ ist entscheidend.“ „Ebenso wie die sorgfältige Vorbereitung in der Gastronomie ist auch der Standort ein wichtiger Faktor für den Erfolg – aber nicht der einzige“, erklärt Christian Koch. „Erfolg hat weniger mit der Landkarte zu tun, sondern mit der Bereitschaft, das Beste aus dem Vorhandenen zu machen.“ Der Bayerische Wald bietet eine unverfälschte, erholsame Natur, die zu echter Entspannung einlädt. „Hier kann man dem hektischen Alltag entfliehen und neue Energie tanken.“ Der Erfolg des Waldecks basiert nicht darauf, was der Standort möglicherweise nicht bietet, sondern darauf, wie das Team die einzigartigen Bedingungen nutzt, um den Gästen eine besondere Erfahrung zu ermöglichen. „Es geht nicht darum, was fehlt, sondern darum, das Beste aus dem zu machen, was da ist. Der Bayerische Wald ist ein Ort der Ruhe und Erneuerung – und hier können wir diese außergewöhnlichen Gegebenheiten optimal nutzen.“ „Das Hunderesort Waldeck ist mehr als nur ein Resort – es ist ein Ort, an dem Mensch und Hund gleichermaßen zu Ruhe und Entfaltung kommen, und wo Erfolg nicht nur durch den Standort, sondern durch die Leidenschaft und das Engagement entsteht, das Beste aus allem zu machen.“

Das sollten Sie einmal probieren!

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Im Gespräch mit Christian Koch

 

Waldeck Hunderesort

Alzenbergstraße 9
94158 Philippsreut
+49 8557 729
www.haus-waldeck-koch.de

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Edlgütl | Hideaway

Edlgütl | Hideaway

Ankommen und herzlich empfangen werden. Durchschnaufen und den Alltag vergessen. Genießen Sie bayerische Gemütlichkeit. Ihr Wohlbefinden ist uns ein Herzensanliegen. Dafür geben wir unser Bestes. Mit Herz am Herd und Pfanne in der Hand. Die Speisen im Edlgütl sind frisch jung und doch traditionell. Vom ausgiebigen Frühstücksbuffet über interessante regionale und internationale Menüs bis hin zu speziellen Grill- und Cocktailabenden bietet die Küche im Edlgütl was Ihr Herz begehrt.

Einmal Wohlfühlen bitte. Unser Wohlfühlbereich mit Sauna/Sanarium, sprudelnder Whirlwanne für Aromabäder und Ruheliegen ist der perfekte Rückzugsort nach einem ereignisreichen Urlaubstag. Unser qualifiziertes Wellnessteam sorgt mit sanften Wohlfühlmassagen für Entspannung.

Wohnen im Edlgütl.
Das Edlgütl besteht aus Ursprungs- und Haupthaus sowie einem Wellnesschalet und einem exklusiven Erdhaus. Auf dem Landgut finden Sie Restaurant und Gaststube, Spielzimmer und Spielplatz sowie einen idyllischen Wildgarten. Im Wohlfühlbereich können Sie Massagen in Anspruch nehmen oder in der Sauna Ihre Gesundheit aktivieren. Die malerische Einzellage vermittelt Freiheit und Naturverbundenheit zugleich.

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HOMESTORY - DAS EDLGÜTL

DAS EDLGÜTL - VERSTECKT IM PARADIES

 Ein Gespräch mit Andreas und Bianca Haugeneder über ihr Hideaway 

Nahe Breitenberg. Manche Orte scheinen aus der Zeit gefallen zu sein. Das Edlgütl ist so ein Ort. Ein Hideaway, das leise glücklich macht: Holz, Licht, Weite. Wer ankommt, atmet tief durch, schweigt einen Moment und sagt dann oft: „Boah, ihr wohnt ja im Paradies!“ Bianca und Andreas Haugeneder lächeln wissend. Sie haben es oft gehört. Und ja, sie wissen es selbst. 

 Familienbande und Feingefühl 

Dass das Paradies nicht von allein funktioniert, ist ein offenes Geheimnis. Andreas ist vieles: Küchenchef, IT-Spezialist, Marketingmann, auch „Waldarbeiter“, wenn der eigene Wald es verlangt. Wie das alles zusammengeht? „Familie ist das Geheimnis“, sagt er. Und tatsächlich: Hier greift ein Rad ins andere, jeder Handgriff sitzt, jeder Ablauf ist eingespielt. Ein fein abgestimmtes System aus Pragmatismus und Leidenschaft, aus Erfahrung und Experiment. 

Natur als Luxus 

Dieses Gespür für Balance spiegelt sich auch im Edlgütl selbst. Es ist nicht nur ein Ort zum Bleiben, sondern ein Gesamtkunstwerk. Natürliche Materialien, sanfte Farben, liebevolle Details – nichts ist zufällig, alles bewusst gewählt. „Die Lage? Gottgegeben“, sagt Andreas. „Die Gestaltung? Von Hand und mit Herz.“ Inspiration fanden sie einst bei Pinterest, doch irgendwann rückte das in den Hintergrund. Wer einmal hier war, kommt ohnehin wieder – in 90 Prozent der Fälle. 

Was aber macht diesen Ort so besonders? Es gibt keinen Knopf, der einen augenblicklich in den Entspannungsmodus versetzt. Braucht es auch nicht. Die Reise hierher, ein Cappuccino zur Begrüßung, der erste Blick auf die Landschaft – mehr braucht es nicht, und die meisten Gäste spüren es sofort. „Viele sind erst mal sprachlos“, erzählt Bianca. Dann kommt die Erkenntnis: Vier Wochen hierbleiben, das wäre es. Die meisten schaffen immerhin zwei. 

 Bewegung und Balance 

Wer viel gibt, muss auch auftanken. Die Haugeneders tun das draußen. Wandern, Radfahren, Skifahren. Hauptsache Bewegung. „Unsere Kinder sind froh, wenn wir morgens schon durch den Wald gewetzt sind“, schmunzelt Andreas. Und weil Bewegung nicht nur gut für den Körper, sondern auch für den Geist ist, steckt er seine Energie noch in ein weiteres Projekt: 

Die Wiederbelebung alter Wege 

Der Schanzenweg wird restauriert, alte Keller entdeckt, fast vergessene Geschichten ausgegraben. „Man findet immer etwas, mit dem man nicht gerechnet hat.“ Für Andreas ist das mehr als ein Hobby – es ist eine Möglichkeit, Geschichte greifbar zu machen. Orte, die einst belebt waren, sollen wieder Teil der Region werden. 

Genuss mit Haltung 

Nach einer langen Wanderung ein gutes Bier? Gerne – auch alkoholfrei. „Unsere Stammgäste waren enttäuscht, als unser Lieblingsbier eingestellt wurde“, erzählt Bianca. Doch Alternativen gibt es. Hopfenlimonade aus Österreich, regionale Spezialitäten, die sich am besten in Gemeinschaft genießen lassen. Konkurrenzdenken? Fehlanzeige. „Unsere Gäste fasziniert das Miteinander hier – keine Rivalität, nur Zusammenhalt.“ 

Vielleicht ist es genau diese Haltung, die das Edlgütl zu dem macht, was es ist. Die Dinge entstehen organisch, oft bei einer guten Tasse Kaffee. So auch die Idee zum „Edelsud“, einem Bier, das es nur hier gibt. Stephan Bauer vom Kaffeewerk und Andreas Haugeneder saßen zusammen, unterhielten sich über Qualität, Handwerk, Geschmack – und plötzlich war da dieser Gedanke: Ein eigenes Bier. Doch wer könnte es brauen? Die Antwort lag nahe: Rudi Hirz von Apostelbräu, ein Brauer mit Liebe zum Detail und einer Passion für ehrliche, unaufgeregte Braukunst. 

Dose oder Flasche? 

Gesagt, getan. Der Edelsud war geboren – ein kleines Experiment, das sich zu einem regionalen Netzwerk entwickelte. Keine Massenproduktion, keine Kompromisse. Einfach nur gutes Bier für gute Menschen. Denn am Ende geht es immer um das Miteinander. Und dann gibt es noch diese ewige Diskussion: Dose oder Flasche? „Die Dose hatte anfangs keinen guten Ruf“, sagt Andreas. „Dann war sie plötzlich ausverkauft.“ Ist es nur Kopfsache? Bianca überlegt. „Zum Blumenvasen-Upcycling würde ich trotzdem eine Flasche nehmen“, sagt sie. „Oder eine Sauerkrautdose – die halten ewig.“ 

Einfache Raffinesse 

Kulinarik ist hier ohnehin kein Zufallsprodukt. Jeder Teller ein Kunstwerk, jede Wein- oder Bierbegleitung eine kleine Inszenierung. „Unsere Getränkekarte? Könnten wir eigentlich veralten lassen. Die Gäste vertrauen lieber unserer Empfehlung.“ Und Michelin-Sterne? „Wären nichts für uns“, sagt Andreas. „Wir lieben Einfachheit mit Raffinesse. Wir bewundern die Sterne-Küche, aber unsere Welt ist eine andere. Unsere Gäste auch.“ 

Ein Tag im Edlgütl 

Jeder Tag hier beginnt mit einer halben Stunde Austausch. „Bianca startet den Tag mit dem perfekten Frühstück, ich schreibe das Menü“, sagt Andreas. „So verdichtet sich unser ganzer Tag am Abend auf dem Teller.“ Ein kreativer Prozess, der nie gleich ist, sich aber immer richtig anfühlt. Warum sich das Leben also komplizierter machen als nötig? „Weil es uns glücklich macht“, sagt Andreas. „Wir könnten vieles einfacher machen. Aber warum sollten wir?“ 

Wünsche an die gute Fee 

Und wenn eine gute Fee käme, mit einem einzigen Wunsch? Bianca lacht. „Dass alles so bleibt, wie es ist. Mit einem Pool. Ja, das wäre fein.“ 

Edlgütl | Hideaway

Reschnweg 15
94139 Breitenberg
+49 858 4309www.edlguetl.de

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Landgasthof Kammbräu

Landgasthof Kammbräu

Der seit Generationen von der Familie Kamm geführte charmante Landgasthof steht für besonders erholsamen Urlaub und anspruchsvolle Naturküche im Bayerischen Wald. Inhaberin Sigrid Kamm ist nicht nur Gastgeberin, sondern auch Küchenchefin und Kräuterliebhaberin. Lassen Sie sich ruhig anstelle eines Weins mal eines der vielen außergewöhnlichen Biere von Partnerbetrieben der „Bierkulturregion“ zum Menü empfehlen – es werden wahre Entdeckungen der regionalen Braukunst kredenzt. Das Wirtshaus strahlt Gemütlichkeit aus, der stilvolle Gastgarten bietet im Sommer pure Erholung im Grünen. Zum nachhaltigen Gesamtkonzepts des Kammbräus gehört, dass der Fisch aus den Quellwasserweihern des Anwesens kommt, zudem der Eigenanbau von Obst, Gemüse und Kräutern. Biofleisch und Bioeier stammen vom Bauernhof nebenan. Ebenfalls selbstverständlich: eine CO2-neutrale Energieversorgung. Im Gebäude „Altes Brauhaus“ nächtigen Gäste umgeben von jahrhundertealten dicken Wänden in Natur-Design-Zimmern, im Haupthaus können sie wählen zwischen Unterkünften in einem traditionellen Landhausstil oder in einem neuen gemütlich-schicken Style. Im Übernachtungspreis inkludiert ist die activCARD Bayerischer Wald, das Vital-Frühstück vom Buffet sowie die Nutzung von Whirlpool, Sauna und Dampfbad und vieles mehr, insbesondere spezielle Leistungen für Wanderer und Mountainbiker. E-Bikes können vom Haus gemietet werden.

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HOMESTORY - KAMMBRÄU

Zeit als Zutat

 Ein Besuch bei Sigrid Kamm im Kammbräu 

 In Zenting ticken die Uhren anders. Langsamer vielleicht – aber nicht stehen geblieben. Auf jeden Fall nicht digital. Wer hierherkommt, muss sich umstellen: auf eine Welt, in der es weder Tagesgerichte aus dem Großmarkt noch Frühstücksmelonen im März gibt. Dafür: Zwetschgen aus dem eigenen Garten, Salat vom Feld hinterm Haus – und eine Wirtin, die nicht serviert, sondern Haltung zeigt. 

Sigrid Kamm ist vieles: Köchin, Gastgeberin, Kräutersammlerin, Mutter, Visionärin. Vor allem aber ist sie jemand, die tut, was andere nur predigen. Slow Food zum Beispiel. Regionalität. Nachhaltigkeit. „Wenn jemand wissen will, warum bei uns der Schafskäsesalat 18,80 Euro kostet, dann erklär ich das gern: Weil der Käse echt ist, das Brot selbstgebacken und der Salat draußen wächst.“ Da kann man nicht widersprechen – und sollte es auch nicht versuchen. 

Seit 1883 ist der Kammbräu im Familienbesitz. Das Gebäude war einst ein Kloster, später eine Dorfbrauerei. Heute ist es ein Ort, der anders ist, ohne es laut zu sagen. Zehn Zimmer, ein großer Garten, ein Gastraum mit ehrlicher Küche. Kein Wellnessbereich, kein Pool, keine Entspannungsmusik aus dem Lautsprecher. „Unsere Wellness ist der Baum im Hof und die Kastanie überm Biergarten“, sagt Kamm und meint das völlig ernst. 

Drei Mal die Woche führt sie Gäste über ihr Feld – Tomaten, Bohnen, Zucchini, alte Apfelsorten. Was geerntet wird, kommt auf den Teller. Was nicht reicht, wird ergänzt – aber nicht aus Chile, sondern von nebenan. Der Fisch stammt aus dem eigenen Weiher, das Wild vom Jäger im Dorf. Im Winter wird auf Eingemachtes zurückgegriffen, und wenn’s keine Äpfel mehr gibt, dann gibt’s eben keine Äpfel. „Das ist doch das Schöne: dass man nicht immer alles haben kann.“ 

 Ein bisschen sperrig kann sie sein, diese Haltung – gerade im 21. Jahrhundert, wo Convenience längst kein Schimpfwort mehr ist. Aber der Erfolg gibt ihr recht. 85 Prozent der Gäste kommen gezielt. Weil es gut ist. Weil es anders ist. Weil es echt ist. 

„Wir sind kein Hotel für alle“, sagt Kamm. Das beginnt beim Bier – einem wechselnden Zwickl aus einer befreundeten Brauerei, führt über die Spezialitäten der Bierkulturregion Niederbayern – und endet bei der Speisekarte, die keine Nummern kennt, sondern Geschichten erzählt: vom Lamm aus dem Nachbardorf, vom Brot mit Griebenschmalz, vom veganen Schokomousse aus Aquafaba („nicht mein Lieblingsgericht, aber es geht“). Wer fragt, kriegt Antworten. Wer nicht fragt, merkt es trotzdem: Hier ist nichts austauschbar. Auch die Wirtin nicht. 

Dass sich in 20 Jahren alles ändern könnte, weiß sie. Vielleicht wird aus dem Kammbräu mal ein Hofladen. Oder eine Schule für nachhaltige Ernährung. Vielleicht übernimmt eines der Kinder – oder der Enkel. Vielleicht auch niemand. „Man muss sich anpassen. Nicht an den Markt, sondern an die Möglichkeiten.“ Und an die Natur, möchte man hinzufügen. 

Denn am Ende geht es hier nicht um Nostalgie, sondern um Gegenwart mit Gewissen. Um Lebensmittel, die den Namen verdienen. Um Arbeit, die Mühe macht und stolz macht. Und um Zeit – nicht als Uhrzeit, sondern als Haltung. „Ich lebe ohne Zeit“, sagt Sigrid Kamm. Und man glaubt ihr sofort. Vielleicht ist das das Geheimnis: Zeit nicht zu sparen, sondern zu investieren – in Geschmack, in Handwerk, in Haltung. 

Landgasthof Kammbräu

Bräugasse 1
94579 Zenting
+49  9907 89220www.kamm-braeu.de

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